Aus Kochsalz wird Chlor, Wasserstoff und Natronlauge. Direkt vor Ort.
Elektrolyseanlagen des Typs CHLORINSITU III erzeugen Natriumhypochlorit mit einer Konzentration von ca. 25 g/l, mit einer geringen Verschleppung von Kochsalz (85 % Ausbeute) aus der Membranzelle ins Endprodukt. Dazu wird in einem im Lieferumfang enthaltenen Salzlösebehälter eine gesättigte Kochsalzlösung hergestellt, die in einer Membranzelle elektrolysiert wird. Dabei entsteht im Kathodenraum Natronlauge und Wasserstoff und im durch die Membran abgetrennten Anodenraum hochreines Aktiv-Chlor und eine abgemagerte Restsole. Das entstandene Aktiv-Chlor wird über einen Injektor unter konstantem Vakuum an die Natronlauge gebunden und als Natriumhypochlorit in einem Produktbehälter gesammelt. Das Vakuum wird konstant gehalten durch eine frequenzgesteuerte Kreiselpumpe. Dadurch entsteht weniger mechanische Belastung auf der Membran in der Elektrolysezelle und in anderen Teilen der Anlage. Die fertige Natriumhypochlorit-Lösung kann bedarfsgerecht mit separaten Dosierpumpen dosiert werden. Durch den moderaten pH-Wert
von 9,5 – 10 erfolgt eine wesentlich geringere Beeinflussung des pH-Wertes des behandelten Wassers als bei der Verwendung handelsüblicher Chlorbleichlauge (pH 12 – 13,5).